Liste der Apps und Erweiterungen konfigurieren, deren Installation erzwungen wurde

Gibt eine Liste von Apps und Erweiterungen an, die automatisch, ohne Zutun des Nutzers, installiert werden und die nicht von ihm deinstalliert oder deaktiviert werden können. Alle von den Apps und Erweiterungen angeforderten Berechtigungen werden implizit, ohne Eingriff durch den Nutzer, gewährt. Dazu gehören auch alle weiteren Berechtigungen, die von künftigen Versionen der App oder Erweiterung angefordert werden. Außerdem werden den Erweiterungs-APIs "enterprise.deviceAttributes" und "enterprise.platformKeys" Berechtigungen erteilt. Diese beiden APIs stehen bei Apps oder Erweiterungen ohne erzwungene Installation nicht zur Verfügung.

Diese Richtlinie hat Vorrang gegenüber einer möglicherweise in Konflikt stehenden Richtlinie "ExtensionInstallBlacklist". Wenn eine App oder Erweiterung mit erzwungener Installation aus dieser Liste entfernt wird, wird sie automatisch von Google Chrome deinstalliert.

Bei Windows-Instanzen, die nicht Teil einer Microsoft® Active Directory®-Domain sind, bleibt die erzwungene Installation auf die im Chrome Web Store aufgeführten Apps und Erweiterungen beschränkt.

Der Quellcode jeder Erweiterung kann mithilfe der Entwicklertools von Nutzern geändert werden. Danach funktioniert die entsprechende Erweiterung eventuell nicht mehr. Wenn Sie dies verhindern möchten, können Sie die Richtlinie "DeveloperToolsDisabled" festlegen.

Jedes Listenelement der Richtlinie ist ein String mit einer Erweiterungs-ID und einer optionalen Update-URL, die durch ein Semikolon (;) getrennt sind. Die Erweiterungs-ID ist der String mit 32 Buchstaben, den Sie beispielsweise im Entwicklermodus unter chrome://extensions sehen. Die Update-URL sollte, sofern festgelegt, auf ein XML-Dokument mit einem Update-Manifest verweisen, wie unter https://developer.chrome.com/extensions/autoupdate beschrieben. Standardmäßig kommt die Update-URL des Chrome Web Store zum Einsatz, die derzeit "https://clients2.google.com/service/update2/crx" lautet. Die in dieser Richtlinie festgelegte Update-URL wird nur für die erste Installation verwendet. In nachfolgenden Updates der Erweiterung kommt die Update-URL zum Einsatz, die im Manifest der Erweiterung angegeben wurde. Außerdem war die explizite Festlegung der Update-URL in Google Chrome-Versionen bis einschließlich Version 67 obligatorisch.

Beispiel: "aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa;https://clients2.google.com/service/update2/crx" installiert die Erweiterung mit der ID "aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa" über die standardmäßige Update-URL aus dem Chrome Web Store. Weitere Informationen zum Hosting von Erweiterungen finden Sie unter https://developer.chrome.com/extensions/hosting.

Wenn diese Richtlinie nicht festgelegt ist, werden Apps und Erweiterungen nicht automatisch installiert und der Nutzer kann jede App oder Erweiterung in Google Chrome deinstallieren.

Diese Richtlinie gilt nicht für den Inkognitomodus.

Beispielwert

aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa;https://clients2.google.com/service/update2/crx
abcdefghijklmnopabcdefghijklmnop

Unterstützt auf: Mindestens Windows 7 oder Windows Server 2008

Ohne Nutzereingriff zu installierende Erweiterungs-/App-IDs und Aktualisierungs-URLs

Registry HiveHKEY_CURRENT_USER
Registry PathSoftware\Policies\Google\ChromeOS\ExtensionInstallForcelist
Value Name{number}
Value TypeREG_SZ
Default Value

chromeos.admx

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